23.09.2019

Marsch für das Leben 2019 – ein voller Erfolg

8000 Menschen, die sich für die Verteidigung des Menschenrechts auf Leben versammelt haben, sind ein ganz besonderes und beeindruckendes Ereignis.
Am vergangenen Samstag (21.09.2019) füllte sich ab 12:00 Uhr der Platz vor dem Reichstag mit bunten Menschengruppen. Die Band Gnadensohn leistet ihren Anteil, dass die Menschen sich fröhlich, frei und voller Optimismus über den Platz bewegten. Um das Informationszelt drängelten sich die ersten Neugierigen. Die STIFTUNG JA ZUM LEBEN war mittendrin und verteilt Sticker mit verschiedenen Aussagen:

  • ICH SAGE JA ZUM LEBEN!
  • MEINE MAMA SAGTE JA!
  • MENSCHENRECHTE BEGINNEN IM MUTTERLEIB!
  • WIR HELFEN SCHWANGEREN FRAUEN!
  • DEIN LEBEN BEGANN IM MUTTERLEIB!
  • AUS LIEBE ZUM LEBEN!
  • RETTET DIE MENSCHENBABYS!
  • FRIEDEN BEGINNT IM MUTTERLEIB!

(Die Sticker können Sie hier gegen Spende bestellen.)

Noch hatte die Veranstaltung offiziell nicht begonnen, da begannen sich etwa 100 Meter entfernt und durch mehrere Zäune getrennt kleine Gruppen von Gegendemonstranten zu formieren. Die Teilnehmer des Marsches ließ das unberührt. Sie genossen die gute Atmosphäre, die tolle Musik und die Möglichkeit, sich auszutauschen. Auch während der Auftaktveranstaltung, die von spannenden Rednern inhaltlich getragen wurde, blieb die Stimmung wunderbar beschwingt und gelassen – im Sonnenlicht strahlte die Botschaft der Menschen noch viel deutlicher und schöner:

Für das unbedingte Menschenrecht auf Leben für JEDEN!

Einmal stürmten einige Gegendemonstranten die Bühne. Hartmut Steeb setzte das Bühnenprogramm unberührt fort. Nur während der Musikpausen klang Gepfeife und Buhrufe von der anderen Seite des Zaunes herüber. Aus der Ferne klang es beinahe wie Musik.
Voller Schwung setzten sich die Menschen zum Marsch in Bewegung. Die Route war nur der Polizei und dem Zugleiter bekannt. Es half nichts. Die Gegendemonstranten waren mitten unter der Menge. Sie trugen unsere Sticker und Plakate. An der Spree setzten sie sich auf die Erde und blockierten den Weg. Der Zug stoppte. Die Teilnehmer nutzten die nun folgenden 60 Minuten zum Gebet, zur Stille und zum Austausch. Währenddessen leistete die Polizei hervorragende Arbeit. Sie räumte die Straße und nach einer guten Stunde ging es weiter – vorbei an kreischenden Gegendemonstranten und ihren ausgestreckten Mittelfingern.
Auch der den Marsch abschließende ökumenische Gottesdienst verdeutlichte noch einmal das Anliegen der aus so vielen Regionen und Ländern Angereisten – JEDER MENSCH HAT EINE UNANTASTBARE WÜRDE UND DAS RECHT AUF LEBEN.

Das Grußwort der Vorsitzenden der STIFTUNG JA ZUM LEBEN können Sie hier nachlesen.

Wir haben in einem kurzen Video unsere Eindrücke in Bildern und Videos für Sie zusammengefasst.