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Stiftungsratmitglied Elisabeth Motschmann, MdB im SPIEGEL-Interview

In der  SPIEGEL-Ausgabe (Nr. 34) vom 17.08.2019 erläutert Elisabeth Motschmann, Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Stiftungsrates der STIFTUNG JA ZUM LEBEN, warum sie sich inzwischen als Feministin bezeichnet. Als Mutter dreier Kinder und Frau eines Pfarrers habe sie über viele Jahre die klassische Rollenverteilung zwischen Mann und Frau gelebt und auch verteidigt. Ihren Sinneswandel, der für sie nicht gleichbedeutend ist mit einem Bedauern über ihren Lebensentwurf, erklärt sie mit den vielen Hürden, denen Frauen, und auch sie selbst, in der Politik begegnen. Sie plädiert für einen Feminismus mit Augenmaß und distanziert sich vom Feminismus einer Alice Schwartzer und vieler junger Feministinnen.

SPIEGEL: „Das Recht auf Abtreibung ist für viele Frauen auch heute immens wichtig, das hat nicht zuletzt die Kontroverse um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche gezeigt. Sind Sie auch in dieser Hinsicht zur Feministin geworden?“

Motschmann: „Nein. Ich finde es auch heute noch traurig, dass wir circa 100.000 Abtreibungen im Jahr haben. Ich urteile über keine einzige Frau, die abtreibt, und ich stehe zur Indikationenregelung, die wir haben. Spätabtreibungen oder eine schleichende Ausweitung der Abtreibungspraxis sind für mich ein Tabu.“

SPIEGEL: Gerade junge Feministinnen fordern heute die Komplettabschaffung des Abtreibungsparagrafen. Ihr Argument: Echte Gleichberechtigung kann es nur geben, wenn wir völlige Verfügung über unseren eigenen Körper haben und uns nicht von den Männern vorschreiben lassen, wann wir abtreiben dürfen und wann nicht.

Motschmann: Diese Art von Feminismus teile ich ausdrücklich nicht. Es gibt heute gute Mittel, eine Schwangerschaft zu verhüten. Man sollte sich rechtzeitig Gedanken machen und so verantwortlich handeln. Und das Lebensrecht des Kindes hat für mich den gleichen Wert wie die Selbstverwirklichung der Frau. Ich bin in vielerlei Hinsicht zur Feministin geworden, aber Abtreibungsbefürworterin? Nein, nein, nein.

(Auszuge aus dem SPIEGEL-Interview mit Elisabeth Motschmann, MdB, Spiegel Nr. 34, S. 26)

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